Verhandlungssache

Frag mal einen Labrador, ob er Futter als verhandelbar ansieht.

Wer Labis kennt oder einen sein Eigen nennt, denkt: "Äh...Nö!" Alles, was fressbar ist - und das ist in den Augen eines Labradors weit mehr, als der geschätzte Mensch sich vorstellen will - wird sich einverleibt. Nun könnte Mensch ja gütig sein und sagen: "Lass ich´s ihm halt. Er hat ja so eine Freude dran - und immer so viel Hunger."

Wär da nicht manchmal die unangenehmen Konsequenz, dass Herrchen/Frauchen eine unruhige Nacht hat, weil das Gefressene doch nicht so bekömmlich war. Oder - auch nicht spaßig - dem Nachbarn erklären muss, was mit dem Sack Katzenfutter in seinem Gartenhaus geschehen ist. Ganz zu schweigen von den Kommentaren in der Tierklinik, wenn man mal wieder zum Magenauspumpen kommen muss.

Nichts ist also für einen Labrador verlockender, wenn das Futter auf dem Weg...im Wald... auf der Wiese oder sonst wo liegt, wo der liebe Mensch erst in 1 Minute ist. Da kann der von hinten lange schreien - Pfui oder Aus oder ...

Gerne wird von Labrador auch noch die Entfernung eingeschätzt: schaff ich´s noch aufzufressen, bis er da ist...?

Aber auch Labradore sind Hunde und diese verhandeln ihre Positionen über Ressourcen, also z.B. Futter. Ein Leithund macht auch einem verfressenen Labi klar, was gefressen wird und was nicht. Und vor allem: ein Leithund macht sich nicht zumm Affen, er tauscht nicht und er versteckt keine mit Tabasco gefüllten Würstchen.

Also gehen wir Leithund kucken und schauen uns ab, wie der das macht: Mitarbeiter suchen, Begehrlichkeiten wecken, Verhandlungsmasse verkleinern und dann gaaaaanz gelassen bleiben.

Wenn´s genau daran hapert ... das Team von Bindungsschmiede hilft!

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Manuela Schmautz, München

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